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„Rudower Spinne”, 6. und 7. Dezember 2008

Die Rudower Spinne ist als Verkehrsknotenpunkt ein zentraler Platz von ca. 800 qm, der als Parkplatz genutzt wird.

Durch die häufige Präsenz rechter Jugendlicher wurde dieser öffentliche Ort von vielen Menschen, Anwohnern Geschäftsleuten gemieden. Insbesondere kam es in den vergangenen Jahren zu rechtsradikalen Ausschreitungen bei Veranstaltungen um den 2. Advent.

Während der temporären Kunstintervention am 2. Advent 2008 wurde die gesamte Rudower Spinne von den Künstlerinnen und vielen Rudower Passanten und Besuchern des Weihnachtsmarkts mit grüner Leuchtwolle eingesponnen. Die Wolle begann mit Einbruch der Dämmerung zu leuchten, so dass der Platz eine eigene Strahlkraft und Mystik entwickelt.

Mit der Aktion wurde der Raum des Platzes nicht nur visuell, sondern auch physisch unter dem Motto „Vielfalt” zugleich frei gehalten und besetzt.

Projektdurchführung: Anja Sommer, Janna Schneewitta Rehbein, Katja Jedermann

in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Rudower Geschäftsleute e.v, Kulturamt Neukölln, IBBC Berlin, Institut für Kunst im Kontext UdK Berlin

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fotos: Edita Lysko